ANU-Inszenierungen coronakonform veranstalten

Sieben unserer Parkinszenierungen (Ovids Traum | Schattenwald | Sternenzeit | Die große Reise | Perpetuum | Sheherazade | Wassermythen) können wir für Sie aus unserem Repertoire coronatauglich spielen. Wir beziehen uns derzeit auf die Handlungsempfehlungen der AGV und des R.I.F.E.L.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen skizzenhaft am Beispiel von OVIDS TRAUM und SCHATTENWALD wie dies konkret und kreativ aussehen könnte…
Sprechen Sie uns an!

OVIDS TRAUM – Eine Parkinszenierung in Coronazeiten

Die preisgekrönte Parkinszenierung OVIDS TRAUM bietet neun Stationen, die räumlich getrennt in einem Park verteilt sind. Mit Tanzperformances und Schattenspielen erzählt sie poetische Geschichten aus den Metamorphosen von Ovid. Weitere Infos zum Inhalt hier.

  • Absperrung des Areals, Ein- und Auslass
    Der Park sollte absperrbar sein. Ist das nicht der Fall, kann auch eine Abgrenzung des Areals mit Seilen erfolgen. Diese wird dann von Helfern bewacht. Unsere Erfahrungen sind mit dieser transparenten Grenze sehr gut. Um die Einlasssituation zu entzerren, gibt es mehrere Einlasszeiten. Es ist zudem auch möglich den Einlass an mehreren Orten zu organisieren. Ein- und Auslass werden getrennt organisiert. Jeder Einlass ist durch ein abgesperrtes Areal gekennzeichnet. Hier findet eine Desinfektion der Hände wie eine Einweisung in Abstands- und Platzierungsregeln statt. Auch wird kontrolliert, dass alle einen Mund-Nasen-Schutz bei sich führen, der unter Umständen (z. B. Anzeichen von Symptomen bei einem Besucher) getragen werden muss. Theater ANU hält ebenfalls Masken bereit.
  • Besucherzahlen
    Grundsätzlich werden personalisierte Tickets ausgeben, um die Besucherzahlen zu kontrollieren und mögliche Infektionsketten nachvollziehbar zu machen.
    Sollten nur sehr geringe Zuschauerzahlen erlaubt sein, so kann das Konzept wie folgt geändert werden: Es können pro Abend mehrere Einlasszeiten organisiert werden. Gleichzeitig wird die Anzahl der Stationen reduziert, so dass der Abend weniger lange dauert und zweimal hintereinander gespielt werden kann.
  • Einhaltung von Abstandsregelungen
    Sollten während des Durchführungszeitraums noch Abstandsregelungen Bestand haben oder diese empfohlen werden, so kann dies durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden: An den Spielorten stehen nummerierte Hocker. Diese sind in den entsprechenden Abständen aufgestellt. Die Besucher kennen ihre persönliche Nummer. Ein Helfer überwacht an jedem Ort die Einhaltung des Abstands. Auf die Einhaltung der Abstandsregeln auf dem Weg von Spielort A zu Spielort B wird vor der Veranstaltung ausdrücklich hingewiesen. Es könnten auch kreative Mittel eingesetzt werden wie z. B. das Tragen eines einfachen “Reifrocks” mit 150 cm Durchmesser.
  • Hygieneregeln
    Die Hocker sind sehr einfach zu desinfizieren, obwohl dies vermutlich aufgrund fehlender Angriffsflächen nicht nach jeder Spielrunde nötig sein wird, machbar ist es. Es stehen an jeden Spielort sichtbar Mittel zur Handdesinfektion bereit.
    Sollte ein Mundschutz für Veranstaltungen empfohlen werden, kann dieser am Einlass erworben bzw. ausgehändigt werden.

SCHATTENWALD

Der Parcours führt durch einen Wald. Die Besucher gehen in kleinen Gruppen. Jeder hat eine eigene Laterne dabei. Die Inszenierung führt durch ein Kaleidoskop Grimm`scher Märchen und deren Ursprünge in der germanischen Mythologie. Weitere Infos zum Inhalt hier.

  • Absperrung des Areals und Ein- und Auslass
    Aus unserer Sicht ist eine Absperrung des Rundwanderwegs nicht notwendig, da in sieben Jahren Spielzeit uns niemals nachts im Wald fremde Menschengruppen begegnet sind. In sogenannten Stadtwäldern (parkähnlich) muss das Spielareal kontrollierbar sein.
    Die einzelnen Gruppen von max. 50 Personen treffen sich im Verlauf des ganzen Abends nicht. Alle 15 Minuten startet eine Gruppe. Anfang und Ende des Waldparcours sind nicht am gleichen Ort. Der Einlass ist durch ein abgesperrtes Areal gekennzeichnet. Hier findet eine Desinfektion der Hände wie eine Einweisung in Abstands- und Platzierungsregeln statt. Auch wird kontrolliert, dass alle einen Mund-Nasen-Schutz bei sich führen, der unter Umständen (z. B. Anzeichen von Symptomen bei einem Besucher) getragen werden muss. Theater ANU hält ebenfalls Masken bereit. Die Ausgabe der Laternen (desinfizierter Handknauf) findet ebenfalls hier statt. Die Besucher erhalten über das notwendige Ticketing die genaue Einlasszeit. Ein Warte-Areal wird eingerichtet.
  • Besucherzahlen
    Grundsätzlich werden personalisierte Tickets ausgeben, um die Besucherzahlen zu kontrollieren und mögliche Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Die Besucherzahlen sind variabel und richten sich auch nach der Größe der Spielorte im Wald. Gesetzliche Verordnungen bzw. kleine Flächen können zu einer Verkleinerung der Gruppen (20-30 Personen) pro Durchgang führen. Es können bis zu 10 Durchläufe pro Abend stattfinden.
  • Einhaltung von Abstandsregelungen
    Vor Beginn der Veranstaltung werden auf die geltenden Abstandsregeln hingewiesen. An jedem Spielort steht ein Helfer um die Einhaltung zu gewährleisten. Die Besucher finden im Wald markierte und nummerierte Stehplätze oder Hocker, die entsprechend weit voneinander verteilt sind. Die Besucher kennen ihre persönliche Nummer. Auf die Einhaltung der Abstandsregeln auf dem Weg von Spielort A zu Spielort B wird vor der Veranstaltung ausdrücklich hingewiesen. Da die Einschätzung von 1,50 m im Dunkeln erschwert ist, könnten auch kreative Mittel eingesetzt werden wie z. B. das Tragen eines einfachen “Reifrocks” mit 150 cm Durchmesser oder eine Paarbildung, das jeweils mit einem 150 cm langen, leuchtenden Seil verbunden ist.
  • Hygieneregeln
    Die Besucher stehen meist während der Aufführungen. Werden Hocker benutzt, sind diese sehr einfach zu desinfizieren. Die Griffe der Laternen sind lackiert und werden vor der erneuten Benutzung desinfiziert.
    Sollte ein Mundschutz für Veranstaltungen empfohlen werden, kann dieser am Einlass erworben bzw. ausgehändigt werden.

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